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Am 26. Juni diskutierte Moderatorin Nathalie Bergdoll im Rahmen des Bonner Wirtschaftstalks zum Thema "Geld 4.0 – Digitalisierung & Innovation" darüber, wie die Zukunft unserer Zahlungsmittel aussieht – über Kryptowährungen, Neobanken, Fintechs und darum, welche Entwicklungen der Bankwirtschaft im Zuge dessen bevorstehen.

Moderationsteilnehmer waren Prof. Dr. Bernd Heitzer, Rektor der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe, Sandra Ficht, Vice President & Head of Digital Banking der Capgemini Invent, Christian Buhr, Direktor Unternehmensfinanzierung der KfW Bankengruppe sowie Dr. Nicole Handschuhe,r Mitglied des Vorstands der Sparkasse KölnBonn.

Zum Start der Veranstaltung stellte Frau Bergdorf an das Publikum die Frage “Wie haben Sie die Fahrt zur Veranstaltung bezahlt? Mit Bargeld, Karte oder Handy?“ Wie zu erwarten hat der Großteil mit Bargeld bezahlt. Immerhin ist Deutschland nach Italien das Land in Europa mit der häufigsten Bargeldnutzung. Bargeld ist weiterhin sehr beliebt in Deutschland. So werden etwa drei Viertel der Direktgeschäfte mit Bargeld abgewickelt. Das gilt insbesondere für Beträge unter 10 Euro. Prof. Bernd Heitzer und Nicole Handschuher nannten die Anonymität und die Sicherheit als Hauptargumente für das Bargeld. So nutzen Senioren und Kinder zu fast 100 % ausschließlich Bargeld. Alle Podiumsteilnehmer waren sich aber einig, dass Karten- und Handyzahlung an Bedeutung gewinnen wird.

Zu Kryptowährungen wie Bitcoin oder der neuen Facebook-Währung Libra hatten die Podiumsteilnehmer nur wenig Vertrauen. Hier sehen sie in erster Linie die Hoheit der Zentralbanken über die Währung gefährdet. Im Weiteren ging es um die grundsätzliche Existenzberechtigung der klassischen Banken. Prof. Heitzer sieht als die wesentliche Berechtigung für die Existenz von klassischen Banken das Vertrauen ihrer Kunden. Trotzdem müssten sich die Banken der digitalen Veränderungen stellen und die Serviceleistungen schrittweise digitalisieren. Immerhin bestimme das Kundenwohl die Zukunftsaussichten der klassischen Banken.

Nach Meinung der Podiumsteilnehmer kümmern sich die Neo-Banken schon heute verstärkt um das Kundenwohl und werden so ein wesentlicher Wettbewerber der klassischen Banken. Neo-Banken nutzen fast ausschließlich Prozesse, die erst im Zuge der Digitalisierung möglich geworden sind. Vor allem in Großbritannien sind Neo-Banken eine besonders beliebte Form der Fintech Gründung. Sie verzichten auf Filialen und setzen auf das mobile Internet. Es handelt sich um Banken für eine Generation von Menschen, die mit dem Internet aufgewachsen sind. Die Neo-Banken glänzen mit Echtzeit-Banking und mit weiteren innovativen Produktideen.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass sich die Bankenlandschaft in Zukunft verändern wird und die Digitalisierung die Prozesse beschleunigt und Produktinnovationen fördert. Dabei können klassische Banken von Neo-Banken lernen und umgekehrt.

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