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27.09.2019 .

Wissenschaft und Praxis im Dialog

Am 24. September 2019 veranstaltete der DDV den „14. wissenschaftlichen interdisziplinären Kongress für Dialogmarketing“ an der Hochschule Pforzheim. Mit diesem Symposium bietet der DDV seit dem Jahr 2006 jährlich im Herbst eine einzigartige Plattform, auf der Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse und Studien vorstellen und mit Praktikern in den Dialog treten können.

Schwerpunkte des Programms lagen bei den Themen Personalisierung, Individualisierung und künstliche Intelligenz. „Die Grundidee des CRM mit einem Fokus auf Personalisierung und User Experience ist nun auch in der Praxis angekommen, diese sind heute durch die technischen Möglichkeiten perfekt umsetzbar “, so das Fazit von André Lutz, CEO von DEFACTO BE/ONE, der gemeinsam mit Prof. Dr. Rebecca Bulander, Hochschule Pforzheim, als Moderator durch das Programm des Tages geführt hatte. Den ersten der sechs Vorträge hielt Prof. Dr. Bernhard Kölmel von der Hochschule Pforzheim: „Methoden des kundenzentrieten Innnovationsmanagements als Basis der personalisierten Produkt-/Service-Gestaltung“ . Kölmel zeigte, wie die Megatrends Digitalisierung und Vernetzung nicht nur Produktionsprozesse verändern, sondern vor allem den Kontakt zum Kunden völlig neu gestalten, hin zum interagierenden, kundenzentrierten Innovationsprozess. Prof. Dr. Jürgen Seitz, Hochschule der Medien, präsentierte im Anschluss zentrale Ergebnisse der aktuellen Erhebungen aus der Studienreihe „Digital Dialog Insights“. Die befragten Experten sehen vor allem beim Einsatz von künstlicher Intelligenz im Marketing hohe Potentiale (etwa für das Targeting oder die Verbesserung der Kundenerlebnisse), sehen  die Anwendungen aber noch nicht als praxisreif an.

Gleich zwei Forschungsprojekte aus der Informationstechnologie wurden im Anschluss vorgestellt: Prof. Thomas Schuster und Lukas Waidelich von der Hochschule Pforzheim stellten „EDV – Einfach Digitales Vergessen“ vor: Diese Lösung, die im Rahmen eines vom Bundeswirtschaftsministeriums geförderten Forschungsprojektes entwickelt wurde, soll  Interoperabilität und einfache Integrierbarkeit sicherstellen, um den selbstbestimmten Austausch sensibler und personenbezogener Daten und Informationen jederzeit zu gewährleisten. „Maschinelle Lernverfahren für Identity Resolution in Kundendatenplattformen“ stellten sodann Georges Alkhouri, Universität Leipzig, und Dr. Simone Braun, UNISERV GmbH, vor. Hierbei wird ein „selbstlernendes System“ entwickelt, das die Identifikation von Doubletten optimieren soll. Ein Vorteil ist, dass das System sich an die jeweiligen Zusammenhänge und Zielgruppen optimal angepasst. 

Mit dem Thema „Voice Commerce“ und der Akzeptanz von Sprachassistenten beim Online-Shopping beschäftigte sich Prof. Dr. Silvia Zaharia von der Hochschule Niederrhein. Sie stellte eine Befragung von knapp 700 Online-Shoppern zur Nutzungsabsicht von „Smart Speakern“ bei der Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen vor. Untersucht wurde auch, ob sich der „Produkt-Typ“ (also Alexa, Cortana etc.) auf die Nutzungsbereitschaft auswirkt und welche Faktoren für die Akzeptanz von Smart Speakern in der Customer Journey relevant sind. Den letzten Vortragsslot eines spannenden Tages bestritt Christina Miclau von der Hochschule Offenburg: Miclau, die an der Hochschule Offenburg am Customer Experience Tracking Labor arbeitet, stellte zunächst die methodischen Grundlagen zur Identifikation von „Kundenirritationen“ vor und gab einen Einblick, wie Emotionen entstehen und wie sie analysiert werden können (Mimik- und Stimmanalyse, Eyetracking). Nach dieser Einführung stellte sie das Projekt „Professional UX“ vor, bei dem mit KI-Unterstützung die verschiedenen Indikatoren in einem Tool ausgewertet werden können. Vorteil ist, dass das aus Hard- und Software bestehende System ohne spezielle Kenntnisse und mit vergleichsweise geringem Aufwand eingesetzt werden kann.

Bestandteil der Veranstaltung war zudem die Preisverleihung des diesjährigen Alfred Gerardi Gedächtnispreis, in deren Rahmen die drei Gewinner ihre Arbeiten präsentierten, bevor sie Urkunde, Scheck und Blumen von der Schirmherrin Mary-Victoria  Gerardi-Schmid und DDV-Präsident Martin Nitsche überreicht bekamen.

Bericht zur Preisverleihung

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