• Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:

    Kennwort vergessen?

Ihre Ansprechpartner

Gerne stehen die Mitarbeiter der DDV-Geschäftsstelle für Ihre Fragen zur Verfügung. Hier finden Sie die direkten Kontakte für häufige Fragen. Eine Liste aller Mitarbeiter finden Sie auf der Seite Geschäftsstellen.

Fragen zur Mitgliedschaft:

Martina Rambach

E-Mail: m.rambach@ddv.de

Tel: 069 401 276-522

Fax: 069 401 276-599

Presseanfragen

Boris von Nagy

E-Mail: b.vonnagy@ddv.de

Tel: 069 401 276-513

Fax: 069 401 276-599

Fragen zur Website

Bettina Höfner

E-Mail: b.hoefner@ddv.de

Tel:069 401 276-541

Fax: 069 401 276-599

Sonstige Anfragen

Martina Klein

E-Mail: info@ddv.de

Tel: 069 401 276 500

Fax: 069 401 276 599

.

Wettbewerbsrecht

Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) regelt das lautere Verhalten der Unternehmen im geschäftlichen Verkehr. Neben den Spezialgesetzen ist das UWG daher von zentraler Bedeutung für das Dialogmarketing. Die Rechtslage befindet sich in ständiger Fortentwicklung.

DDV Suche

Mitglied werden

Mitglied werden

Profitieren Sie von einer Mitgliedschaft im DDV und unseren Einstiegsangeboten mit verschiedenen Schwerpunkten.

DDV-Newsletter

Newsletter abonnieren

Abonnieren Sie jetzt unseren DDV-Newsletter

RSS Feed

RSS abonnieren

RSS ist ein Service, mit dem Sie neue Nachrichten automatisch empfangen, sobald sie erschienen sind. Ein RSS Reader ist dafür Voraussetzung.

.

Bisherige Entwicklung

Im Zuge der großen UWG-Novelle im Jahr 2004 wurden die Bereiche E-Mail-, Telefon- und Faxwerbung erstmalig in einem Gesetz normiert. Allerdings war bereits zuvor über Jahrzehnte durch Richterrecht (Bundesgerichtshof und Instanzgerichte) herausgebildet und immer wieder bestätigt worden, dass die werbliche Ansprache per Telefon – und dem folgend auch per Fax und per E-Mail - grundsätzlich ein Einverständnis erfordert (opt-in).

Zum 30. Dezember 2008 traten weitere Anpassungen in Kraft. Hintergrund war die Richtlinie 2005/29/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Mai 2005 über unlautere Geschäftspraktiken. Diese sieht für den Bereich des unlauteren Verhaltens von Marktteilnehmern die gegenüber Verbrauchern vollständige Rechtsangleichung in den europäischen Mitgliedsstaaten vor (sogenannte Vollharmonisierung).

Gravierende Neuerungen brachte zum 4. August 2009 das „Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung und zur Verbesserung des Verbraucherschutzes bei besonderen Vertriebsformen“. Die beiden für die Branche wesentlichen Elemente:

  • Allgemeines Bußgeld: Verstöße gegen das bestehende Verbot der unerlaubten Telefonwerbung können nun mit einem Bußgeld geahndet werden.
  • Rufnummernübermittlung/Verbot der Rufnummernunterdrückung: Bei Werbeanrufen darf der Anrufer seine Rufnummer nicht mehr unterdrücken, um seine Identität zu verschleiern. Anzuzeigen ist die Rufnummer des Anrufenden. Bei Verstößen droht ein Bußgeld bis 10.000 Euro.


Vorläufig jüngste gesetzliche Regelung ist das am 9. Oktober 2013 in Kraft getretene Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken. Es enthält u.a. auch Bestimmungen zur Verschärfung der Telefonwerbung:

  • Erhöhung der Bußgeldobergrenze von 50.000 auf 300.000 Euro,
  • Einbeziehung von Anrufen mittels automatischer Anrufmaschinen in den Bußgeldtatbestand
  • Verträge über Gewinnspieleintragungsservices bedürfen der Textform
.

Weitere Informationen:

Über die Vorgaben des Wettbewerbsrechts für das Dialogmarketing informiert die Broschüre Best Practice Guide "UWG 2009 - Auswirkungen auf das Dialogmarketing". Das Recht des Telefonmarketing wird in der Broschüre Best Practice Guide „Rechtliche Grundlagen des Telefonmarketing“ dargestellt. Hier sind die Regelungen des UWG ein zentraler Bestandteil,  erläutert werden aber auch andere Rechtsgebiete wie z.B. relevante Vorgaben des Telekommunikationsgesetzes, des Bundesdatenschutzgesetzes oder des Glücksspielstaatsvertrags.

Der DDV bietet zudem regelmäßig Veranstaltungen (z.B. DDV-Specials oder Webinare) zu Themen des Wettbewerbsrechts an.

DDV-Specials

  • Praxisorientierte Veranstaltungen des Deutschen Dialogmarketing Verbandes zu aktuellen Themen im Dialogmarketing.
.

Ausblick

Insbesondere das Recht der Telefonwerbung bleibt permanent in Bewegung. Im Koalitionsvertrag vom Herbst 2013 ist angekündigt, das Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken nach 2 Jahren zu evaluieren. Bereits seit Jahren immer wieder in der Diskussion sind die sogenannte Bestätigungslösung - ein telefonisch geschlossener Vertrag wird erst nach schriftlicher Bestätigung wirksam - und das Schriftformerfordernis. Nach diesem Erfordernis soll die Einwilligung in Telefonwerbung nur noch schriftlich erteilt werden können, das in der Praxis vielfach übliche Einholen einer mündlichen Einwilligung mit Dokumentation mittels voice file wäre dann nicht mehr möglich.

Der DDV begleitet die politische Diskussion offensiv und setzt sich für einen angemessenen Interessensausgleich zwischen Verbraucher- und Wirtschaftsbelangen ein.