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Rückblick

Der DDV führt seinen wissenschaftlichen interdisziplinären Kongress für Dialogmarketing seit 2006 jährlich im Herbst in Zusammenarbeit mit wechselnden Hochschule durch. Einen Rückblick auf die letzten Veranstaltungen finden Sie nachfolgend.

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Geballte Forschungskompetenz – 11. wissenschaftlicher Kongress bot breites Themenspektrum

Der 11. wissenschaftliche interdisziplinäre Kongress für Dialogmarketing, der am 21. September 2016 an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden stattfand,  spannte wieder einen weiten Bogen über die Themen, die aktuell Wissenschaftler an Hochschulen in D-A-CH beschäftigen.

Den Auftakt dazu machte am Morgen Dr. Jochen Basting, der zum „Political Marketing“ seine langjährigen Forschungen präsentierte. Angesichts der aktuellen Wahlen sowohl in den Bundesländern wie auch in den USA sorgten seine Überlegungen zur „Transaktionsbeziehung“ zwischen Politikern und Wählern für nachdenkliche Gesichter. „Der Status quo des Politiker-Wähler-Verhältnisses impliziert eine Störung der Beziehung zwischen Politiker und Wähler insgesamt“, so eine seiner Kernthesen. Doch Basting ist auch überzeugt, das Dialogmarketing zur Auflösung der Spannungsfelder im Political Marketing beitragen kann. Ein Potential, das vielleicht noch stärker genutzt werden sollte…  

Mit dem „Privacy Paradoxon“ beschäftigte sich Dipl.-Psych. Paul Gerber von der TU Darmstadt (unser Bild). Im Forschungsprojekt „MoPPa“ untersuchen Psychologen und Techniker interdisziplinär, warum Nutzer zwar dem Datenschutz eine hohe Priorität einräumen, andererseits aber ihre Daten etwa in sozialen Netzwerken sehr freizügig teilen. Ziel des Projektes ist es, einerseits die Beweggründe besser zu verstehen und andererseits auch konkrete Apps zu entwickeln, die „datensparsame“ Services ermöglichen.

Ebenfalls Motivationen von Online-Usern untersuchte Prof. Dorothea Schaffner von der Hochschule Luzern. Sie stellte ihre Erkenntnisse zu zwei Forschungsziele vor:  Erstens zur  Frage, warum sich Userinnen und User in Online Communities beteiligen. Und zweitens, welche Instrumente können Community Manager einsetzen, um Userinnen und User zu mehr Engagement zu aktivieren? Der nächste Referent des umfangreichen Programms, Prof. Matthias Schulten, untersuchte ebenso praxistauglich, wie Kundenbewertungen erfolgreich in der Praxis eingesetzt werden können und gab wertvolle Einsichten in die unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten. 

Der letzte Themenblock bestand aus zwei Vorträgen zu Fragestellungen aus dem Handel. Karolin Schmidt, Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin, referierte zur „Individuellen Kundenansprache durch Cross-Channel-CRM – Potentiale und organisationale Herausforderungen im Lebensmitteleinzelhandel zur Werbemittel-Optimierung“. Und Katharina Visur und Harald Rametsteiner von der Fachhochschule St. Pölten stellten vor, wie mittels Kundenbeziehungstypen im E-Commerce Zielgruppen auf Basis ihrer individuellen Erwartungen segmentiert werden können. Leitfrage der beiden österreichischen Wissenschaftler ist dabei, ob sich  im E-Commerce, gemessen an der Erwartungshaltung von Kunden, unterschiedliche Kundenbeziehungstypen identifizieren lassen und ob (ggf.) Differenzen zwischen bestehen ihnen? Dass dies durchaus gelingen kann, zeigten die beiden am Beispiel der Kunden mehrerer Fashion-Online-Shops eindrucktsvoll. 

Wie bereits im Vorjahr führte wieder ein Moderatoren-Duo die Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis durch das straffe Programm: Dr. Claudio Felten und Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer leiteten sowohl Referenten wie auch Teilnehmer kenntnisreich und anregend durch den Tag.

Wer den Event verpaßt hat, bekommt eine zweite Chance: Im Frühjahr erscheint der Tagungsband „Dialogmarketing Perspektiven 2016/2017“ im Verlag SpringerGabler und wird (u.a.) die Vorträge des Kongresses dokumentieren.

Traditioneller Bestandteil des Kongresses ist zudem die Preisverleihung des Alfred Gerardi Gedächtnispreises. 2016 wurden wieder vier Nachwuchswissenschaftler für ihre Arbeiten (Dissertation, Master- und Bachelorthesis sowie Diplomarbeit) ausgezeichnet.  

Mehr zu den Preisträgern des AGGP
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10. wissenschaftlicher Kongress an der Hochschule Fulda

Feierlicher Höhepunkt des wissenschaftlichen Kongresses des DDV war die Preisverleihung des 30. Alfred Gerardi Gedächtnispreises am 30. September 2015 in Fulda. Im Rahmen des ganztägigen Kongresses an der Hochschule Fulda präsentierten Wissenschaftler aktuelle Forschungsprojekte.

Erstmals moderierte ein „Duo“ aus Wissenschaft und Praxis die Veranstaltung, die sich den Austausch zwischen diesen beiden Disziplinen zum Ziel gesetzt hat: Professor Heinrich Holland, Hochschule Mainz, und Meik-Oliver Vogler, Jung von Matt/365 GmbH, führten die rund 80 Teilnehmer durch ein spannendes Programm.

Nach der Begrüßung durch DDV-Vizepräsident Reinhard Pranke und Grußworten des Präsidenten der Hochschule Fulda und des Dekans des Fachbereichs Wirtschaft, machte Professor Ralf T. Kreutzer, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, mit einem Vortrag zum Thema „Dialog-Kommunikation im digitalen Zeitalter“ den Auftakt und erläuterte wesentliche Herausforderungen für Kommunikation und Customer Relationship Management durch die Digitalisierung. Aus der Schweiz angereist war Dr. Linda Miesler, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, die die Ergebnisse einer gerade erst fertig gestellten empirischen Studie präsentierte. Dabei wurde untersucht, ob und wie Verbraucher ihre Daten mit Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen (Medizin, Finanzen und Handel) teilen würden.

Direkt vor der Mittagspause, die die Teilnehmer zu intensivem Networking und Erfahrungsaustausch nutzten, stellten die Preisträger des Alfred Gerardi Gedächtnispreises 2015 ihre Arbeiten kurz vor, bevor sie aus der Hand der Schirmherrin Mary-Victoria Gerardi-Schmid Urkunden und Schecks entgegennahmen. Alle Infos zum Preis auf der Website des Awards www.aggp.de.

Drei weitere spannende Vorträge bildeten das Programm des Nachmittags: Gastgeber Professor Lutz H. Schminke und Hendrick Rahardja von der Hochschule Fulda untersuchten „Word of Mouth“ und die Relevanz des (elektronischen) Empfehlungsmarketing für den Dialog.

Professor Heike Jochims, Fachhochschule Wedel, stellte am Beispiel der Kosmetikindustrie ein Prognosemodell vor, mit dem die Wirkung von Content auf Facebook berechnet werden kann.

Den Abschluss des Tages bildete der Vortrag von Professor Daniel Baier, Universität Bayreuth, der präsentierte, wie unter Einsatz eines von ihm und seinen Mitarbeitern entwickelten Softwaretools Bilder und Fotos zur Typologisierung von Konsumenten genutzt und etwa statt Befragungen eingesetzt werden können.

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Spannende Vorträge an der Hochschule Mainz

Rund 90 Teilnehmer verfolgten am 1. Oktober 2014 den 9. wissenschaftlichen interdisziplinären Kongress für Dialogmarketing, der in diesem Jahr an der Hochschule in Mainz stattfand.

Neben der digitalen Markenführung ging es in den sechs Vorträgen unter anderem um den praktischen Einsatz von Social-CRM Systemen und ein rechtsverträgliches Cloud Computing. Professor Dr. Ralf T. Kreutzer von der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin wies in seinem Eröffnungsvortrag über „Digitale Markenführung“ darauf hin, dass sich die Kommunikationsprozesse in den vergangenen Jahren dramatisch verändert hätten. Die heutige Kommunikation finde auf Augenhöhe statt, in Zukunft werde der Kunde die Kommunikation dominieren. Professor Dr. Jörg Scheidt von der Hochschule Hof veranschaulichte an einem Projekt für die Versicherungswirtschaft die automatische Auswertung von Kundenmeinungen. Die Erfolgsquote liege hier zwischen 80 und 90 Prozent. Was beim Opinion Mining jedoch nicht funktioniere, seien ironisch gemeinte Beurteilungen.

Wie in den Vorjahren wurden im Rahmen des Kongresses auch die von der Printus GmbH gesponserten Alfred Gerardi Gedächtnispreise verliehen. Mehr dazu unter "AGGP".